Happy shopping – Diese Fragen solltest du dir vor dem Kauf stellen !

Wir alle haben das eine Teil in unserem Kleiderschrank, das wir irgendwann mal irgendwo aus irgendeiner Euphorie gekauft haben, aber trotzdem nie tragen oder getragen haben. Ja, Fehlkäufe sind in der Tat ärgerlich und unnötig, lassen sich aber ganz einfach vermeiden. Wie ? – Mit diesen zehn Fragen, die ihr euch vor jedem Kauf eines neuen Kleidungsstück stellen solltet.

Würde ich es auch kaufen, wenn es teurer wäre ?

Oft kaufen wir Dinge, weil wir uns von dem Preis oder der Reduzierung verleiten lassen. Später realisieren wir dann, dass es vielleicht doch gar nicht so gut zu uns passt oder wir es eigentlich überhaupt nicht benötigen. Daher muss die Kaufentscheidung immer weitgehend unabhängig vom Preis getroffen werden, auch wenn das oft schwer fällt.

Besitze ich schon etwas ähnliches, das dem gleichen Zweck dient ?

Wir alle haben unseren persönlichen Stil und Geschmack. Trotzdem benötigen wir nicht mehrere Strickpullover oder T-Shirts der gleichen Art, die sich in nur wenigen Dingen unterscheiden.

Oh, yes !

Gefällt mir das Kleidungsstück wirklich so gut, dass ich dafür zwei Teile meines eigenen Kleiderschranks opfern würde ?

Wenn wir ein neues Kleidungsstück kaufen, dann wünschen wir uns, dass es länger als nur eine Saison im Schrank bleibt. Denn die langlebigen Teile, sind doch die die uns auch wirklich auf lange Zeit am glücklichsten machen, oder ? Deshalb sollten wir hinterfragen, ob das folgende Teil auch wirklich einen Platz auf der Kleiderstange verdient hat und ob wir dafür zwei Teile abgeben würden.

Fühle ich mich darin wohl und selbstbewusst ?

Ich denke eine der großen und mächtigsten Wirkungen von Mode ist das Gefühl, dass uns bestimmte Kleidungsstücke geben. Am besten fühlen wir uns dann schön, was unser Auftreten viel selbstsicherer macht. Haben wir nicht den Mut, ein knallrotes Oberteil zu tragen, so benötigen wir auch keines und sollten es lieber nicht kaufen, oder ?

Was sagt ihr zu den Fragen ? Habt ihr andere Tipps mit denen sich Fehlkäufe vermeiden lassen ?

Style it – Mit diesen Tipps wertest du jeden Look auf !

Schon Victoria Beckham hat in einem Interview im Jahr 2006 geäußert, dass Mode nichts mit Style zu tun hat. – Dieser Meinung bin ich auch. Das perfekte Beispiel sind diese sechs Tipps, die ich heute mit euch in diesem Beitrag teile. Alle dieser Punkte sind leicht anwendbar, im weitesten Sinne kostenlos, haben aber einen enorm großen Effekt auf das Gesamtbild eines Looks.

  1. Schmuck

Der offensichtliche und gleichzeitig wichtigste Tipp ist Schmuck. Ich persönlich trage täglich Armband, Ring, Kette und natürlich Ohrringe, da sie selbst das einfachste Outfit interessanter machen können. Hierbei achte ich immer darauf, dass sie stimmig zum Outfit sind : Zu einer romantischen Bluse mit Puffärmeln trage ich z.B. kein Statement-Schmuck, sondern eher filigrane Accessoires. Es muss im Gesamtbild harmonisch wirken – dann wertet es euren Look auch auf !

2. Frisur – low bun

Zum Gesamtbild eines Look gehört natürlich auch eine passende Frisur. Offene Haare können wunderschön sein, aber bei manchen Looks auch unruhig wirken. Deshalb ist meine Go-to-Frisur ein „low bun“ – also ein tiefer Dutt. Diese Frisur habe ich mir, bei vielen einflussreichen Bloggern abgeschaut. Sie wirkt sehr aufgeräumt und elegant – aber auch wenn diese Frisur kein Meisterwerk ist, hat sie einen enormen Effekt !

3. Tuck it !

Ein kleiner Tipp mit großer Wirkung. Steckt man sein Oberteil vorne in die Hose, so bekommt man schöne Proportionen und eine meist vorteilhafte Silhouette. Der ganze Look wirkt dann lässiger und stimmiger. – Wenn ihr den Tipp also sowieso noch nicht anwendet : Unbedingt ausprobieren.

4. Selbstbewusstsein

…ist essentiell und die Basis jeden guten Looks. Auch wenn bei diesem Punkt vielleicht der ein oder andere die Augen rollen wird, ist er extrem auffällig. Man sieht einer Person gleich an, ob sie sich in einem Outfit wohlfühlt und es mit Überzeugung trägt oder eben nicht. Die Ausstrahlung macht es !

5. Layer it !

Die Layering-Technik – also zu deutsch : das Schichten von Klamotten – ist eine langzeitbewährte Methode um Outfits auszuwerten und zum Hingucker zu machen. Egal ob es nur eine Übergangsjacke ist, die man über den Overall wirft, oder ein Rollkragenpullover , den man zum Lieblings-Sommerkleid kombiniert um eine Rock-Optik zu zaubern.

6. Sonnenbrille

Eines der meist unterschätzten Accessoires ist die Sonnenbrille. Egal ob in Cat-eye oder runder Form – Sie kann jedem Look einen Twist geben und ihn interessanter und stylischer wirken lassen.

Was sind eure Tipps, um einen Look aufzuwerten ? Wendet ihr einen der aufgeführten Punkte schon an ?

Übergangsjacken 2020 – Alte Klassiker neu interpretiert

Der Frühling ist wohl eine der schönsten Jahreszeiten. Nach einem langen Winter sehnt man sich einfach nach ein paar Sonnenstrahlen auf der Haut und leichter Kleidung. Worauf ich mich wie immer ganz besonders freue ? – Übergangsjacken : Und um diese schon für sonnige Tage parat zu haben, schauen wir uns heute die schönsten Modelle der Saison an.

1. Jeansjacken

Die Jeansjacke ist ein zeitloser Klassiker und ist damit schon seit Jahren ein fester Bestandteil meines Schranks. Während man jedoch bisher hauptsächlich die herkömmliche Jeansjacke trägt, setzt man 2020 eher auf Modelle, die etwas unkonventioneller sind. Dieses Jahr sind speziell Jeansjacken mit Taillengürtel im Trend wie die unten abgebildete Oversize-Jeansjacke in Mintgrün, da sie trotz des geradlinigen Schnittes die weibliche Silhouette erhalten. Verschiedene Modelle sind übrigens bei ORSAY zu finden.

2. Lederjacken

…sind wohl die „All-time-favorites“ aller Frauen. Besonders Velourslederjacken in leuchtenden, farbenfrohen Nuancen und taillierten Schnitten stehen 2020 auf meiner Wunschliste. Ein Outfit bestehend aus Denim-Jeans, weißem Shirt und Sneakern lässt sich ganz simpel aufwerten – aber auch ein luftiges Frühlingskleid lässt sich mithilfe einer Lederjacke zum coolen Alltagslook zaubern.

2. Trenchcoats

Der Trenchcoat ist wohl das Teil, das die „British elegance“ am besten verkörpert. Während er ursprünglich Ende des 19.Jahrhunderts für die britische Armee erfunden wurde, tragen ihn heute Frauen auf der ganzen Welt. Die klassische Variante in Beige ist ein absoluter Allrounder, da die Kombinationsmöglichkeiten unzählig sind. In den aktuellen Kollektionen werden für Trenchcoats neben auffälligen Prints auch oft neue Materialien wie Kunstleder verwendet. Diese Art von Trenchcoats sowie andere Trend- und Frühlingsjacken könnt ihr ebenfalls bei ORSAY nachshoppen 🙂

Was sagt ihr zu den neu-interpretierten Klassikern ? Was sind eure Favoriten ?

Trend Report – Satinrock

Wenn ich an den hoffentlich bald kommenden Frühling denke, so gibt es neben schönen Farbnuancen und anderen Kleidungsstücken, einen Trend auf den ich mich ganz besonders freue : Satinröcke – Daher gibt es heute einen Style-Guide zum neuen Frühjahrs-Trend.

Der Grund, warum ich Satinröcke gerne trage ist, dass sie sehr wandelbar sind. Egal ob ins Büro, in die Stadt oder zu einer Dinner-Party – der Satinrock kann, wenn man ihn richtig kombiniert, zum wahren Allrounder werden.

Casual : Satinrock und T-Shirt

Die erste und auch simpelste Variante einen Satinrock zu tragen, ist ihn mit einem lässigen T-Shirt zu kombinieren. Das funktioniert am besten mit etwas weiteren Print-Shirts, die man in den Bund des Rockes steckt und etwas auflockert. So entsteht zusammen mit weißen Sneakern und einer Jeans-/ Lederjacke ,ein lässiger und casual Look für den Alltag.

Chic : Satinrock und Bluse

In Kombination mit einer leichten Bluse, ist der Satinrock auch zu besonderen Anlässen tragbar. Obwohl ich ein Liebhaber von Stilbrüchen bin, finde ich es hier ebenso schön, den verspielten, eleganten Charakter des Stoffes und des Schnittes zu erhalten.

Cool : Satinrock und Strickpullover

Gerade an etwas kühleren Tagen, trage ich diesen Look unglaublich gerne. Easy, bequem und unkonventionell. Um jedoch die Silhouette, die uns der Schnitt des Satinrockes gibt, zu erhalten, kann man sich hier ein mittleres Stück des Pullovers in den Rock stecken. Das zaubert neben einem stylischen Outfit auch eine wunderschöne Figur.

Wie gefällt euch der Frühlingstrend ? Welche Kombination würdet ihr tragen ?

Trend Report Frühling – Maxikleider & Prints

Von asymmetrischen Schnitten bis zu Volants, die Frühlingstrends sind auch dieses Jahr wieder vielfältig und spannend. Neben den hoffentlich sonnigen Tagen, freuen wir uns doch alle darauf, wieder leichte und vielleicht auch farbenfrohere Kleidung zu tragen. Mein Musthave für diesen Frühling : Maxi-Kleider – und das am besten in leuchtenden Nuancen und aufregenden Prints.

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Ich trage heute ein pastellfarbenes Maxikleid von Reserved. Flieder ist dieses Frühjahr meine absolute Lieblingsnuance. Neben der Farbgebung liebe ich den asymmetrischen Schnitt, die Länge der Ärmel sowie die Volants.

Diese Prints tragen wir im Frühling:

1. Florale Prints

…schreien dich förmlich danach im Frühling getragen zu werden. Speziell in hellen, leichten Nuancen sind Maxikleider besonders beliebt.

Tipp : Maxikleider sind an kalten Tagen speziell in Kombination mit einem Hoodie tragbar und alltagstauglich.

2. Dots

Neben den Streifen sind Punkte wohl eines der beliebtesten Prints überhaupt. Ganz beliebt sind wie auch schon im letzten Jahr Polka Dots.

3. Patchwork

2020 ist das Jahr, indem Patchwork-Muster ihr großes Comeback feiern. – Bunt, verrückt und in allen Kombinationen.

4. Animal Print

Nicht nur im Winter – nein, Animal Prints aller Art begleiten uns auch noch im Frühjahr und Sommer 2020.

5. Karo-Muster

Ebenso begleiten uns auch Karo-Muster weiterhin in den Frühling. Besonders farbenfrohe Maxikleider können in Kombination mit weißen Sneakern sehr cool und stylisch aussehen.

Was sind eure liebsten Prints ? Wie findet ihr Maxikleider ?

Von Fast- zu Slow-Fashion – Nachhaltige Modelabels, die wir uns für 2020 merken sollten

Nachhaltigkeit ist ein Thema, an dem spätestens dieses Jahr niemand mehr vorbei kommen konnte – und das ist auch richtig so. Doch um den Schalter im Thema Mode umzulegen, muss Nachhaltigkeit ansprechend werden. Denn die meisten Menschen verbinden diesen Begriff mit beigen Kratzpullovern im alternativen Look. Diese Modelabels haben es geschafft Nachhaltigkeit „sexy“ zu machen, weshalb man sie sich definitiv für das kommende Jahr merken sollte.

 

Von Fast-Fashion zu Slow-Fashion : Was bedeutet nachhaltige Mode überhaupt ?

Im Gegensatz zur aktuellen Slow Fashion-Bewegung, die nachhaltige, bewusste und entschleunigte Mode, sowie eine faire Produktion unterstützt, trägt die Mehrheit immer noch Fast-Fashion – also Mode, die wir bei Unternehmen wie H&M und Zara finden und die meist unter schlechten Arbeitsbedingungen und unter einer großen Verschwendung von Ressourcen, hergestellt wird.

Nachhaltigkeit ist also nicht nur auf die ökologische und ökonomische Faktoren bezogen, sondern betrifft auch den sozialen Bereich wie Einhaltung von Arbeitsrechten, Sozialstandards und Gesundheitsschutz.

Das die große Mehrheit der Menschen immer noch hauptsächlich Fast-Fashion tragen, kann man ihnen jedoch nicht verübeln – denn Fast-Fashion ist schnell und einfach zu bekommen. Es bietet dem Durchschnittskunden die Möglichkeit, Trendklamotten zu einem sehr günstigen Preis zu kaufen. Jedoch führt es dazu, dass wir mit Kleidungsstücken weniger bewusst umgehen –  eine Studie von Greenpeace lautet, dass jeder Deutsche im Schnitt 20 Teile im Schrank hat, die er nie trägt. Fast-Fashion ist also kurzlebig und mit vielen weiteren Nachteilen für Mensch und Umwelt verbunden. (Das war nur eine kurze Zusammenfassung, da das eigentliche Thema viel komplexer ist. Interessiert ihr euch dafür noch näher, kann ich euch nur empfehlen, euch durch verschiedene Websites und Artikel zu lesen.

Folgende Modelabels haben diesen zum immer mehr wachsenden Wandel von Fast- zu Slow-Fashion erkannt und sehen es als ihre Mission an, coole und zeitlose Mode, nachhaltig herzustellen.

 

 

 

1. THINKING MU

Das Label „Thinking Mu“, das ursprünglich aus Barcelona stammt, fällt besonders durch moderne und häufig farbenfrohe Grafiken auf. Das Sortiment des nachhaltigen Labels  ist so vielfältig wie ihre Beiträge zur Umwelt. Alle ihrer Produkte werden mit Blumen und Mineralien gefärbt. Insgesamt ist jeder Herstellungsprozess ohne Nachteile für Flüsse oder Grundwasser – ebenso wurde auf die Verwendung von Chemikalien verzichtet.

Die Grundeinstellung von Thinking Mu :

  • We will be pro-stuff not anti-stuff.
  • We will feed our imagination with nature, people and culture.
  • We will be part of the change. Whatever it takes.
  • We will tell the truth, the whole truth and nothing but the truth. Even if it hurts.
  • We defend what we like with rigor. We express what we do not like with humor.

2. JAN’N JUNE

Die zwei Hamburgerinnen Anna und Jula gründeten bereits 2013 ihr eco-friendly label „Jan’n June“. Ihre Mission : Nachhaltige Kleidung zu erschwinglichen Preisen. – Und diese Mission haben sie eindeutig erfüllt. Jan’n June überzeugt mit innovativen Designs aus biologisch angebauten Materialien, die daher auch recycelbar sind. Mit einer interaktiven Karte auf ihrer Website, kann man zudem einen Einblick in die ganze Produktionskette gewinnen.

 

3. ATTIRE THE STUDIO

Xenia Adonis ist eine internationale Modebloggerin, ursprünglich aus Hamburg stammend , die jetzt in Paris lebt und das Fair-Fashion-Label „Attire the studio“ ins Leben gerufen hat. Attire  wird diesen Monat noch gelauncht, ein Preview gibt es jedoch schon :

„transparent, eco-friendly and ethical production – without compromising on quality or design.“

– So heißt es auf dem Marken-IG-Account. Klingt vielversprechend und sieht auch so aus. Für alle Fashion-Addicts und Blazer-Lover : unbedingt merken !

 

4. ARMED ANGELS

…ist eines der wohl bekanntesten nachhaltigen Modelabels und stammt aus Köln. Durch die zeitlosen und klassischen Designs, ganz weg von Modetrends, soll die Kleidung langlebiger werden und zudem weder Mensch noch die Umwelt gefährden. Das Label ist zu dem transparent und legt von der Produktionsstätte bis zum Produkt die ganze Lieferkette offen.

Das Label scheibt : „Unsere Lieferanten sind unsere Partner und als solche behandeln wir sie auch. Das heißt vor allem, dass wir eine Geschäftsbeziehung aufbauen, die auf Vertrauen und Respekt basiert und nicht auf Kontrolle.“

 

Na, neugierig geworden ? – Meiner Meinung nach sollte man definitiv einen Blick auf Nachhaltigkeit in der Mode werfen. Denn auch wenn es nur ein Kleidungsstück ist : Es ist ein Schritt in die richtige Richtung !