5 Dinge, die ich während der Quarantäne gelernt habe

Wir leben in verrückten Zeiten. Gerade in den letzten Wochen stehe ich morgens auf und frage mich das ein oder andere Mal, ob das alles gerade wirklich passiert. Aber bekanntlich soll man ja immer das Beste aus einer Situation machen und vielleicht Dinge lernen und Gewohnheiten entwickeln, die man später in den normalen Alltag adaptiert. – Ich kann nur von mir sprechen, aber ich habe während der letzten Wochen in Quarantäne so einige Feststellungen gemacht, die ich heute mit euch teilen möchte.

  1. Wertschätzung

You don’t realize what you have until it’s gone.

Man weiß etwas erst zu schätzen, wenn man es verloren hat. Dieses Zitat habe ich mir irgendwann mal auf Pinterest markiert und wieder verloren. Aber es erklärt einen Prozess, der sich gerade bei mir sowie bei vermutlich vielen anderen Menschen gerade beobachten lässt. Wir haben normalerweise die Freiheit überall hinzugehen, uns mit Freunden zu treffen, zu allen Orten zu Reisen, die wir schon immer sehen wollten – diese Freiheit ist jetzt stark eingeschränkt und das spüren wir alle, weshalb wir sie jetzt umso mehr schätzen.

2. Verantwortung

….für sich selbst, aber ebenso für Andere. Einfach mal zu Hause bleiben und zum Wohl der Gemeinheit, auf Dinge verzichten die man sonst gerne macht. Zur Bewältigung einer globalen Krise bedarf es nunmal der Zusammenarbeit aller Beteiligten.

3. Disziplin

….war schon immer wichtig, ist aber jetzt umso relevanter. Auch wenn ich ab und an wenig motiviert bin, Dinge zu erledigen wie beispielsweise für mein Abitur zu lernen, habe ich mir eine gewisse Disziplin angewöhnt, sie gleich zu machen. – Am Besten gleich morgens, wenn man noch nicht viel darüber nachdenken kann, ob man jetzt eigentlich Lust darauf hat !

4. Offline

…zu sein und sich anderen Unterhaltungsmethoden wie Puzzlen oder Gesellschaftsspielen zuzuwenden, tut wirklich gut. Vor allem wenn man es zusammen mit der Familie macht und seine Aufmerksamkeit ganz dem widmet.

5. Bewegung in der Natur

Ich wohne zusammen mit meiner Familie mitten in einer wunderschönen Natur, die ich aber nie so sehr geschätzt habe wie aktuell. Ein Spaziergang hilft einfach den Kopf frei zu bekommen – und wenn man die ganze Zeit daheim ist, auch sich etwas zu bewegen.

Was lernt ihr gerade aus der Situation ? Stimmt ihr mir zu ?

Produktivität trotz Quarantäne – So kannst du den Tag effektiv nutzen !

Mittlerweile sind wir in der zweiten Woche in Quarantäne angekommen. Während viele Menschen im Zuge des Corona Virus weitaus gravierendere Probleme haben, versucht wahrscheinlich ein Großteil der konstanten Versuchung des „Nichts-tuns“ zu widerstehen.

Ich persönlich mag das Gefühl einfach nicht am Ende des Tages das Gefühl zu haben, ihn nicht richtig genutzt zu haben. – Und um dieses Gefühl zu verhindern, habe ich mittlerweile einige Gewohnheiten in meinen Home-Alltag aufgenommen, die mir helfen produktiv zu sein und genau diese teile ich heute mit euch.

  1. Frühzeitig aufstehen !

Damit meine ich nicht, schon um 7Uhr mit aufgeklapptem Laptop am Schreibtisch zu sitzen – ich genieße das Ausschlafen auch – , sondern einfach nicht zu spät aufzustehen. Denn bekanntlich ist ja die Motivation am Morgen am höchsten und wer liebt das Gefühl nicht, schon Mittags oder Nachmittags alles erledigt zu haben.

2. Sport und Home-Workouts

…helfen mir enorm meinen Tag zu strukturieren. Denn habe ich eine umfangreiche Aufgabe erledigt, bin ich häufig beim Übergang in die darauf folgende Aufgabe unkonzentriert und unmotiviert. Trenne ich die beiden Aufgaben (oder bei mir : Abilernfächer) durch Sport, bekomme ich während des Sport meinen Kopf frei und bin bereit für neue Lerninhalte oder für einen neuen Punkt auf der To-Do-list.

3. To-Do-List

Wenn wir gerade schon bei To-Do-Listen sind : Ich schreibe meine Liste schon am Abend zuvor, sodass ich am Morgen keinen Punkt auf den nächsten Tag verschieben. Außerdem motiviert es mich ungemein, einen Haken auf erledigte Dinge zu setzten.

Wochenplaner von Schneider Papeterie via Fräulein K sagt Ja #supportlocals

4. Arbeitsumgebung anpassen

Die Umgebung bzw. euer Arbeitsplatz spielt eine sehr große Rolle für die Produktivität. Deswegen gilt es, alle Ablenkungsquellen wie z.B. das Smartphone aus dem weg zu räumen und den Schreibtisch so aufgeräumt wie möglich zu halten. Mich beispielsweise stört es, wenn auf meinem Schreibtisch viele für meine Arbeit umrelevanten Dinge rumliegen – deswegen lege ich jeden Morgen ein / zwei Minuten ein um diese aufzuräumen.

5. Zeitrahmen setzen !

Setze dir feste Arbeitszeiten und versuche sie grob einzuhalten. Denn wenn man den ganzen Tag zu Hause ist, ist es umso wichtiger einen Tagesablauf zu kreieren. Weiß man also zu dieser bestimmten Uhrzeit, mache ich XY, so ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass man es schafft, sich dafür auf zu raffen. Zudem hat man ein bestimmtes Ziel in Aussicht wie Feierabend oder Mittagspause, dass einen vorantreibt Dinge zu erreichen.

Könnt ihr trotz Quarantäne zu Hause produktiv sein ? Schreibt eure Tipps gerne in die Kommentare, ich freue mich darauf, mich mit euch auszutauschen !

Meine Learnings aus der Abiturvorbereitung

Jetzt wo auch endlich hier in Baden-Württemberg aufgrund des Corona-Virus alle Schulen und Kitas geschlossen sind, wird für uns Abiturienten, Selbstorganisation unglaublich wichtig, nahezu essentiell. Da ich eine Person bin, die lieber auf Nummer sicher geht, habe ich bereits Ende Februar mit dem Lernen fürs Abitur angefangen und wollte mit euch deshalb in diesem Beitrag meine bisherigen Erkenntnisse und Tipps teilen.

Um ehrlich zu sein, war ich Anfangs mit der Menge des Stoffes und den Themen etwas überfordert – Wo soll ich anfangen ? Wo soll ich aufhören ? Natürlich ist das abhängig von eurem Leistungskurs – ich gehe in Englisch, Deutsch, Biologie und Mathe ins Abitur und lerne eigentlich so richtig nur für die zwei zuletzt genannten aber vor allem für Biologie.

  1. Bring Ordnung in die Sache

Dieser Tipp hat mir enorm geholfen einen guten Überblick über die zu lernenden Inhalte zu bekommen. Mithilfe eines Abi-Zusammenfassungs-Buch habe ich mir den Stoff in Themen und Unterkategorien aufgeteilt und sortiert.

2. Zeit ist alles

Nachdem ich das Ausmaß jedes Themenbereiches grob abschätzen konnte, habe ich angefangen mir einen Zeitplan zu erstellen. Hierbei habe ich jeden Sonntag als Wiederholungstag markiert, der mir helfen soll das gelernte zu festigen und zu erkennen – Wo sind noch Lücken ? Was sollte ich mir nochmal genauer anschauen ? Wichtig ist bei so einem Zeitplan aber, dass ihr euch nicht zu viel vornimmt, sondern wirklich nur grob plant und dann eben schaut, wie ihr voran kommt.

3. Collagen statt Zusammenfassungen

Ich war noch nie ein großer Fan von Zusammenfassungen und bin es auch immer noch nicht. Deshalb mache ich mir z.B. fürs Biologie Abi keinen Zusammenfassungsordner, sondern hänge mir wichtige Dinge wie Definitionen, Abbildungen und Diagramme usw. themengeordnet in meinem Zimmer auf. Denn immer wenn ich dann auf etwas schaue, so beginne ich direkt damit, den Prozess zu erklären und wiederhole den Stoff so regelmäßig.

4. Lernen ist gut – üben aber genauso wichtig

Denn selbst wenn man die Entstehung eines Aktionspotentials lückenlos erklären kann, ist noch längst kein 15P Abitur prophezeit. (Ich weiß, das hört sich an als hätte ich das Abi schon hinter mir, aber so ist es nunmal 🙂 ) Denn der Großteil des Abiturs besteht aus Transferaufgaben, also Aufgaben in denen du dein Wissen auf etwas übertragen musst. Deshalb muss man unbedingt üben, sein Wissen anzuwenden.

Ich hoffe, dass die Tipps euch helfen konnten ! An alle, die dieses Jahr ihr Abitur schreiben : Viel Motivation und natürlich Erfolg in euren (hoffentlich nicht verschobenen) Abi-Klausuren !