Sustainable Beauty – So geht Nachhaltigkeit im Bad !

Auch wenn es aktuell nicht relevant scheint, ist Nachhaltigkeit ein Thema, das nicht nur mich beschäftigt, sondern auch die Medien und unsere Gesellschaft immer wieder prägt. Auch ich versuche Prioritäten zu setzten und meinen Alltag so gut es geht umweltschonend zu gestalten. Das ist zwar nicht immer einfach, aber möglich – und das sogar im Bad. Wie und mit welchen Produkten erzähle ich euch in dem heutigen Beitrag.

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Von Fast- zu Slow-Fashion – Nachhaltige Modelabels, die wir uns für 2020 merken sollten

Nachhaltigkeit ist ein Thema, an dem spätestens dieses Jahr niemand mehr vorbei kommen konnte – und das ist auch richtig so. Doch um den Schalter im Thema Mode umzulegen, muss Nachhaltigkeit ansprechend werden. Denn die meisten Menschen verbinden diesen Begriff mit beigen Kratzpullovern im alternativen Look. Diese Modelabels haben es geschafft Nachhaltigkeit „sexy“ zu machen, weshalb man sie sich definitiv für das kommende Jahr merken sollte.

 

Von Fast-Fashion zu Slow-Fashion : Was bedeutet nachhaltige Mode überhaupt ?

Im Gegensatz zur aktuellen Slow Fashion-Bewegung, die nachhaltige, bewusste und entschleunigte Mode, sowie eine faire Produktion unterstützt, trägt die Mehrheit immer noch Fast-Fashion – also Mode, die wir bei Unternehmen wie H&M und Zara finden und die meist unter schlechten Arbeitsbedingungen und unter einer großen Verschwendung von Ressourcen, hergestellt wird.

Nachhaltigkeit ist also nicht nur auf die ökologische und ökonomische Faktoren bezogen, sondern betrifft auch den sozialen Bereich wie Einhaltung von Arbeitsrechten, Sozialstandards und Gesundheitsschutz.

Das die große Mehrheit der Menschen immer noch hauptsächlich Fast-Fashion tragen, kann man ihnen jedoch nicht verübeln – denn Fast-Fashion ist schnell und einfach zu bekommen. Es bietet dem Durchschnittskunden die Möglichkeit, Trendklamotten zu einem sehr günstigen Preis zu kaufen. Jedoch führt es dazu, dass wir mit Kleidungsstücken weniger bewusst umgehen –  eine Studie von Greenpeace lautet, dass jeder Deutsche im Schnitt 20 Teile im Schrank hat, die er nie trägt. Fast-Fashion ist also kurzlebig und mit vielen weiteren Nachteilen für Mensch und Umwelt verbunden. (Das war nur eine kurze Zusammenfassung, da das eigentliche Thema viel komplexer ist. Interessiert ihr euch dafür noch näher, kann ich euch nur empfehlen, euch durch verschiedene Websites und Artikel zu lesen.

Folgende Modelabels haben diesen zum immer mehr wachsenden Wandel von Fast- zu Slow-Fashion erkannt und sehen es als ihre Mission an, coole und zeitlose Mode, nachhaltig herzustellen.

 

 

 

1. THINKING MU

Das Label „Thinking Mu“, das ursprünglich aus Barcelona stammt, fällt besonders durch moderne und häufig farbenfrohe Grafiken auf. Das Sortiment des nachhaltigen Labels  ist so vielfältig wie ihre Beiträge zur Umwelt. Alle ihrer Produkte werden mit Blumen und Mineralien gefärbt. Insgesamt ist jeder Herstellungsprozess ohne Nachteile für Flüsse oder Grundwasser – ebenso wurde auf die Verwendung von Chemikalien verzichtet.

Die Grundeinstellung von Thinking Mu :

  • We will be pro-stuff not anti-stuff.
  • We will feed our imagination with nature, people and culture.
  • We will be part of the change. Whatever it takes.
  • We will tell the truth, the whole truth and nothing but the truth. Even if it hurts.
  • We defend what we like with rigor. We express what we do not like with humor.

2. JAN’N JUNE

Die zwei Hamburgerinnen Anna und Jula gründeten bereits 2013 ihr eco-friendly label „Jan’n June“. Ihre Mission : Nachhaltige Kleidung zu erschwinglichen Preisen. – Und diese Mission haben sie eindeutig erfüllt. Jan’n June überzeugt mit innovativen Designs aus biologisch angebauten Materialien, die daher auch recycelbar sind. Mit einer interaktiven Karte auf ihrer Website, kann man zudem einen Einblick in die ganze Produktionskette gewinnen.

 

3. ATTIRE THE STUDIO

Xenia Adonis ist eine internationale Modebloggerin, ursprünglich aus Hamburg stammend , die jetzt in Paris lebt und das Fair-Fashion-Label „Attire the studio“ ins Leben gerufen hat. Attire  wird diesen Monat noch gelauncht, ein Preview gibt es jedoch schon :

„transparent, eco-friendly and ethical production – without compromising on quality or design.“

– So heißt es auf dem Marken-IG-Account. Klingt vielversprechend und sieht auch so aus. Für alle Fashion-Addicts und Blazer-Lover : unbedingt merken !

 

4. ARMED ANGELS

…ist eines der wohl bekanntesten nachhaltigen Modelabels und stammt aus Köln. Durch die zeitlosen und klassischen Designs, ganz weg von Modetrends, soll die Kleidung langlebiger werden und zudem weder Mensch noch die Umwelt gefährden. Das Label ist zu dem transparent und legt von der Produktionsstätte bis zum Produkt die ganze Lieferkette offen.

Das Label scheibt : „Unsere Lieferanten sind unsere Partner und als solche behandeln wir sie auch. Das heißt vor allem, dass wir eine Geschäftsbeziehung aufbauen, die auf Vertrauen und Respekt basiert und nicht auf Kontrolle.“

 

Na, neugierig geworden ? – Meiner Meinung nach sollte man definitiv einen Blick auf Nachhaltigkeit in der Mode werfen. Denn auch wenn es nur ein Kleidungsstück ist : Es ist ein Schritt in die richtige Richtung !